Bericht zur 33. ADAC Tour de Nostalgie

Die 33. ADAC Tour de Nostalgie hatte es in sich. Nicht nur ein erweitertes Orga-Team, auch der Veranstaltungstermin waren neu. Seit ein paar Jahren schon vollzieht sich ein gut geplanter Generationswechsel innerhalb des MSC Trittau. Aus diesem Grund holten Klaus Hartjen und
Erich Günther junge Verstärkung in den Personen Birgit Hafke, Thomas Tuloff und Paul Schubert ins Boot. Um es vorweg zu nehmen, sie haben es großartig gemacht!
Es ist schon etwas anderes eine Ori.-Rallye zu fahren oder sie auszuarbeiten. Es schleichen sich immer kleinere Fehler ein. Die meisten findet man schnell, die wenigsten erst kurz vor dem Start. Dazu kommen Kartenfehler, oder Verkehrszeichen die „gestern noch nicht da waren“!
Egal, wie auch immer, der Erfolg gibt ihnen Recht. Nach der Siegerehrung erhielten sie dafür langen Applaus der noch anwesenden Teilnehmer.
Kommen wir zur Rallye: Gestartet wurde in drei Klassen. In der ersten „sportlichen“, in der zweiten die „touristischen“ und in der dritten die „Anfänger“. Zusammen waren es 60 Teams. Naturschutzes. Gestört hat sich daran aber niemand. Gut so, denn auch im September kann das Wetter durchaus noch sommerlich sein. Der 23. war so ein Tag, Sonne von morgens bis abends. Nicht nur die Streckenposten hat`s gefreut. Wer konnte, fuhr offen.
Gestartet wurde pünktlich um 9.01 Uhr in Lütjensee am Waldstadion in der Grossenseer Strasse. Die Aufgaben für die einzelnen Klassen waren wohl nicht ganz so einfach, denn es gab ein paar Teams die einige „Anlaufschwierigkeiten“ hatten. Dennoch fanden alle ihren Anfang und hatten eine wirklich tolle Strecke vor sich. Es ging u.a. durch Trittau, Basthorst, Elmenhorst, Groß und Klein Pampau und Gudow nach Zarrenthin. Zur Mittagspause hatten hier schon diverse Teilnehmer einen Großteil ihrer Karenzzeit abgeknabbert. Ein Team musste, aufgrund eines Defekts an der Bremsanlage, das Auto wechseln. Das nennt man wohl Sportsgeist. Die Pause wurde selbstverständlich auch für Fach- und Benzingespräche genutzt bevor die zweite Schleife in Angriff genommen wurde. Der Restart erfolgte um 13.31 Uhr. Die Organisatoren hatten auch hier wieder ein glückliches Händchen bei der Streckenauswahl.
Ab 15.30 Uhr wurden die Teilnehmer in Lütjensee zurück erwartet. Nahezu alle beendeten die Rallye, zwei Teams gaben auf und traten vorzeitig die Heimreise an. Ausfälle gab es nicht, (s.o.).
Nicht in Wertung (NIW) blieben, in allen Klassen, vier Teams. Die Anfänger beendeten alle in Wertung die Veranstaltung! Nachdem alle Bordkarten und Zeitenlisten ausgewertet wurden und das reichliche Kuchenbuffet geplündert war, kamen wir zur ersehnten Siegerehrung:
In der Klasse „sportlich“ belegten Andreas und Paula Lippmann, auf BMW 2002 tii Bj. 1972, den ersten Platz. Auf Platz zwei fuhren Claus Bredenhöft und Rolf Bugenhagen, auf Audi 100 Bj. 1970.
Dritte wurden „Ferdi“ Olk und Carsten Furkop, auf VW Käfer 1300 Bj. 1968.
In der Klasse „touristisch“ siegten Frank und Cornelia Triebel, auf Reliant Scimitar GTC Bj. 1980.
Zweite wurden Uwe Huntemann und Karl-Ernst Meyer, auf Audi 100 GL Bj. 1977. Auf dem dritten Platz landeten Olaf Steenbock und Martina Siebern, auf VW Passat B1 Bj. 1976.
In der Klasse der Anfänger starteten drei Teams. Erste wurden Volker Rommel und Frank
Kubbernuss, auf BMW 318i Cabrio Bj. 1982. Platz zwei belegten Volker Thielmann und Jörn Tecklenburg, auf MB 300 SE Bj. 1988. Auf den dritten Platz fuhren Regine Cichy und Irene Dimke in ihrem Fiat 500 des Baujahres 1966.
Bleibt noch der „Große Preis von Trittau“. Wie bekannt ist handelt es sich hierbei um einen Wanderpokal, den im Prinzip jedes Team gewinnen kann. Wenn es denn möglichst genau an die Idealzeit fährt. Eine kleine Besonderheit gibt es hierbei noch: Ist das Team mit der geringsten Abweichung bereits abgereist geht der Preis an das folgende Team. So war es nach 2016 auch 2017.
Freudige Gesichter hatten die zweitbesten. Mit einer Abweichung von nur 2 Sekunden waren es
Oliver Marin und Michael Philipp Meyn mit ihrem kultigen VW Bulli T1 aus dem Jahre 1967.
Allen Siegern gratulieren wir auf diesem Wege nochmals ganz herzlich.
Nach der Rallye ist vor der Rallye, in diesem Sinne freuen wir uns auf 2018.

Ihr MSC Trittau e.V. im ADAC

Foto: © Anja Krien

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